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Die Firmengeschichte Teil 1 (1945 - 1950)

Hier finden Sie Informationen und Bildimpressionen zur Firmengeschichte von Meiwa / Wohnwagen-Meier.

       1971 - Meiwa-Firmengründer Johann Meier

 

Unter der Firmenbezeichnung Meiwa-Wohnwagenbau wurden in Bremen von 1950 bis 1975 rund 5000 Zelt- und Wohnanhänger in Aufbaulängen von 2,6 - 7,2 m produziert. Von 1974 bis 1980 firmierte der Sohn des Firmengründers, Joachim Meier, mit Neu- und Gebrauchtwohnwagenhandel unter dem Namen Wohnwagen-Meier in Bremen-Osterholz. Seit 1993 wiederum betreibt sein Sohn Oliver Meier in Bremen-Burg unter gleichem Namen einen Gebraucht-Wohnwagenhandel inklusive Reparatur und Vermietung.

    Ein Begriff für Wertarbeit im Wohnwagenbau

Nach dem Krieg eröffnet der damals 36jährige Kaufmann Johann Meier 1945 eine Bau- und Möbeltischlerei, in der vielfach Ladeneinrichtungen hergestellt werden. In der Werkstatt am Neustadtswall in Bremen, wo 1947 der Teilhaber Adolf Wacker hinzukommt, entsteht unter der Firmenbezeichnung 'Meier & Wacker' 1950 der erste von Johann Meier gebaute Klapp-Zeltanhänger, zunächst jedoch als unabhängige Übernachtungsmöglichkeit für den eigenen Angelsportbedarf.

Die Firmengeschichte Teil 2 (1950 - 1956)

1950  Erste Erfahrungswerte mit dem Vorläufer des LZ 4

Aufgrund der positiven Resonanz, die der Vorläufer des leichten Zeltanhängers 'LZ 4' hervorruft, werden neben Tischlerei-Erzeugnissen bis 1958 nahezu 200 Zeltanhänger und bis 1961 über 350 feste Wohnwagenaufbauten auf Bestellung gefertigt.

 

Die Markteinführung von Freizeitfahrzeugen ist zu diesem Zeitpunkt - Meier war der fünfte Caravan-Produzent im Bundesgebiet - mit Schwierigkeiten und Risiken verbunden, so dass Wacker diesem Fertigungsbereich kritisch gegenübersteht und den Optimismus seines Partners nicht teilt.

Die beiden Teilhaber gehen daher von 1955 an wieder getrennte Wege, wobei Johann Meier den Wohnanhängerbau und den Firmennamen Meiwa fortführt, seine Betriebsstätte jedoch 1956 zum Niedersachsendamm in alte Wehrmachtsgaragen verlegt.

Die Firmengeschichte Teil 3 (1958 - 1962)


Doppelwandig
1958  Meiwa Wanderer 3 - Doppelwandig
   
1962  Caravansallon in Essen

In den folgenden Jahren wird Johann Meiers Markenname Meiwa - auch unter tatkräftiger Mithilfe der Ehefrau Thea sowie des Sohnes Joachim - unter Campern zu einem festen Begriff sowohl für solide Qualität, als auch für durchdachte Funktionalität.

Die Firmengeschichte Teil 4 (1969 - 1971)

1969  Thea Meier, Geb. Döhle
   
1971  Firmengründer Johann Meier

Durch kleine Serienproduktionen entwickelt sich ab 1959 ein Wohnwagenvertrieb über selbständige Händler im In- und Ausland (Schweiz, Norwegen, Schweden, Holland), wobei der Direktverkauf für den Bremer Raum beibehalten wird.

Meiwa Wanderer 450
Betriebsgelände Brinkum-Nord

Im Jahre 1963 erfolgt eine Betriebsverlegung in die neu erstellten Fertigungshallen auf einem 7.000 qm großen Gewerbegelände in Brinkum-Nord (Stadtgrenze Bremen-Süd), wo 1969 bei einem Umsatz von 2,4 Mio. DM mit 43 Mitarbeitern bis zu acht Wohnwagen pro Woche gefertigt werden. Die Produktion umfaßt sieben Modelle in vier verschiedenen Größen, die in Serien von 10-20 Stück auf Vorrat produziert werden.

Möbelbefestigung von aussen nach innen
   

Meiwa Wohnwagenstellplatz

Zwecks kostengüntiger Ergänzung des Angebotes übernimmt Sohn Joachim Meier 1971 unter der Firmenbezeichnung Wohnwagen-Meier die Vertretung der Marke Saure (Lord-Münsterland) auf betriebseigenem Produktionsgelände.

Die familieninterne Betriebsübergabe scheitert, sodass Joachim Meier 1974 aus dem elterlichen Betrieb ausscheidet.

Die Meiwa-Produktion wird schließlich nach einem Vierteljahrhundert aus Alters- und Gesundheitsgründen 1975 vom Firmengründer Johann Meier eingestellt. Unter der Firmenbezeichnung Meiwa wurden in diesen 25 Jahren ca. 5.000 Wohnanhänger in Aufbaulängen von 2,60 m - 7,20 m gefertigt.

Johann Meier stirbt zum Ende der Betriebsauflösung 1976 im Alter von 67 Jahren an seinem dritten Herzinfarkt.

Den Wohnwagenvertrieb verschiedener Hersteller führt der Sohn Joachim Meier ab 1974 an der Osterholzer Heerstraße in Bremen weiter.

Bis 1980 werden hier Neufahrzeuge u. a. der Marken Lord-Münsterland, Dethleffs, aber auch Quelle-Kurier angeboten. Mit 40 Jahren wechselt Joachim Meier die Branche und arbeitet fortan als kaufmännischer Angestellter.

Nachdem sein Sohn Oliver Meier 1993 wieder mit Handel und Vermietung von Gebrauchtwohnwagen an der Burger Heerstraße in Bremen beginnt, kaufen Joachim und Bärbel Meier 1994 ein Teilgrundstück mit Halle des seit 1979 brachliegenden Burmester-Werftgeländes in Bremen-Burg und reaktivieren dieses.

Die Firmengeschichte Teil 5 (2000 - 2004)

2000  Verkaufsgelände in Bremen-Burg

2004  Joachim und Bärbel Meier, Geb. Dutschke

Firmeninhaber Oliver Meier

Dort stehen nun diverse Gebraucht-Wohnanhänger zum Verkauf, wobei Firmeninhaber Oliver Meier als gelernter Tischler und Fachkraft für Caravantechnik auch die Vermietung und Reparatur von gebrauchten Wohnanhängern anbietet .

Artikel aus dem "WESER-KURIER" vom 15.01.1995
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Oldtimer Wohnwagen (Bj.1962 und älter)

                                                                                       
Nicht ganz unproblematisch: BMW Isetta (300 ccm) mit Meiwa F3             (für Zugwagen ab 1000 ccm), Bj. 1956.  

 

 
Bei eingeschobener Deichsel auch hochkant in der Garage unterzubringen: Der leichte Zeltanhänger Meiwa LZ 4, Bj. 1953.  

 

 
Sammlerstück: Meiwa Wanderer 3, Bj. 1958  

 

 

In ganz Europa zu Hause: Erstbesitzer W. Kuhse mit                           Meiwa Wanderer 450, Bj. 1971

 

Originelle- und Unfall-Wohnwagen

Originelle Wohnwagen

 
Für den Neujahrsempfang wurden schon mal die Getränke kalt gestellt: Meiwa Hobby, Bj. 1963.  

Unfall-Wohnwagen

 
Nicht richtig angekuppelt:
Meiwa Bremen, Bj. 1970
 

 

 
Zu starker Rotfraß:
Kip, Bj. 1971
 

Eigenkonstruktionen

Eigenkonstruktionen

 
Unverwechselbar: Bj. 1943 aus den USA.  

 

 
... nicht ganz so windschnittig, aber...  

 

 
... hat was! (Konstruktionen von B. Schreiber)  




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